ok
 


  zahnarztoliverklein

 

  Praxis
  Praxisphilosophie
 Behandlungsspektrum
   Prophylaxe
   Funktionsdiagnostik
   Zahnersatz
   Lachgas
   Implantate
   Kiefernhöhlenlift
   Knochenaufbauten
   Ästhetiik
   Füllungen - Inlays
   Zahnfleischbehandl.
   Wurzelbehandlung
   Operationen
 Diagnostik
 Lachgas-Sedierung
 Ratgeber
 Notdienst
 Kontakt
 Impressum
 Startseite

 

 


Zahnersatz

Krone

Wenn eine Füllung den Zahn nicht mehr ausreichend stabilisieren kann ist eine Krone indiziert. Sie wird also nötig um die Restzahn-Hartsubstanz vor den starken Kaukräften zu schützen. Der Zahn bekommt eine Kronenaufbereitung mit einem biologisch vertretbaren Zahnzement mit Unterfüllung, eine eventuelle Stabilisierung bei sehr starker Zerstörung mit einem kleinen Titan-Stabilisierungsstift und ist damit für die nachfolgende Präparation, d. h. dem Beschleifen zur Aufnahme einer Krone vorbereitet. Dabei wird der Kronenrand aus ästhetischen Gründen leicht unter den Zahnfleischrand verlegt. Es wird vor Anfertigung und Beginn der Behandlung ein Heil- und Kostenplan an die Krankenkassen gestellt bzw. ein Kostenvoranschlag zum vorherigen Einreichen an die Privatkrankenkasse geschrieben.

Die Behandlung wird mit einer Anästhesie abgedeckt. Nach dem Präparieren wird der Zahn mit dem Kiefer und auch der Gegenkiefer mit Abdruckmaterial abgeformt, es werden vom Zahntechniker/-in Gips-Sägemodelle hergestellt und in einen Artikulator nach Ihren entsprechenden anatomischen Kiefergelenksverhältnissen mittels vorherigem Gesichtsbogen eingebaut. In diesem Artikulator kann durch genaueste zahntechnische Analyse nach den erfolgten diagnostischen Maßnahmen an Ihnen eine optimale Simulation Ihres Kauorgans inklusive Kiefergelenk vorgenommen werden. Damit wird Ihre spätere Krone auch funktionell ein Teil von Ihnen werden.

Für die Zwischenzeit, in der die Krone hergestellt wird, bekommt der empfindliche Zahn ein Provisorium, eine Kunststoffkrone etwas einfacherer Herstellungsform.

Die Krone wird auf den gereinigten Stumpf anprobiert und es werden die Paßgenauigkeit und Form im Mund kontrolliert. Bei optimalem Sitz wird die Krone gereinigt, mit Alkohol desinfiziert und mit einem Zahnzement dauerhaft zementiert.

Der Zahn kann noch einige Tage empfindlich auf Kälte, Wärme und dem Aufbeißen reagieren; es bedeutet einigen Stress für den Zahn, da das Beschleifen, das Trockenpusten und der Zement einen lebendigen Zahn schon etwas aus der Ruhe bringen kann. Eine eventuelle Nachkontrolle mit Nachschleifen kann notwendig sein.

In der Ausführung gibt es einige verschiedene Kronenformen unterschiedlicher Herstellungsmethode, Materialien und ästhetischem Anspruch. Wir verwenden bei Metall-Legierungen ausschließlich palladiumfreie Metallmischungen, da sie aus ganzheitlicher Sicht besser verträglich sind.


Brücke

Wenn es zum Zahnverlust kommt und ausreichend Nachbarzähne vorhanden sind, dann ist ein Brücke indiziert. Die Brücke kann auch größere Lücken überspannen, doch sollten die Pfeilerzähne entsprechende Stabilität im Knochen aufweisen.

Die Pfeilerzähne werden mit Kronen versorgt und mit einem oder mehreren Brückengliedern verbunden. Die Versorgung gleicht den Kronen in mehrteiliger Ausführung. Lediglich bei Vollkeramik ist aus Stabilitätsgründen eine nur kleinere Lücke zu überspannen. Wir fertigen Brücken in der Regel in 3 Behandlungs- schritten an, ähnlich wie bei Kronen. Doch wird als Zwischenschritt eine Anprobe des Brückengerüstes gemacht.


Teilprothese

Zahnersatz durch festsitzende Brücken oder Implantate ist nicht möglich - was nun?

Auch mit herausnehmbaren Teilprothesen ist es in hervorragender Weise möglich, verlorengegangene Zähne funktionstüchtig zu ersetzen. Jede herausnehmbare Teilprothese wird am Restgebiss abgestützt und verankert. Üblicherweise haben Teilprothesen eine stabilisierende Metallbasis. An dieser werden die künstlichen Zähne mit Kunststoff befestigt. Zur Verankerung der Teilprothese an den

restlichen Zähnen der Patientin oder des Patienten gibt es verschiedene bewährte Möglichkeiten. Die gebräuchlichsten Formen der Teilprothesen sind:

  • Teilprothesen mit Klammerverankerung
  • kombinierter festsitzend und abnehmbarer Zahnersatz
  • Teleskop- bzw. Konuskronen-Verankerungen

Teilprothesen mit Klammerverankerung 

Die einfachste Möglichkeit eine Teilprothese am Restgebiss zu verankern, besteht in der Anwendung gegossener Klammern. Ein Vorteil der Klammer ist, dass kariesfreie oder wenig zerstörte Zähne zur Aufnahme einer Klammer im allgemeinen nicht überkront werden müssen. Der Zahn benötigt dafür allerdings eine bestimmte Form, eine normale Stellung und sollte nach Möglichkeit keine Füllung besitzen. Im sichtbaren Gebiet des Zahnbogens muss allerdings in Kauf genommen werden, dass Teile einer Klammer zu sehen sind. Die Klammer führt aber auch durch das Tragen zu einer langsamen Zerstörung der Zahnoberfläche und der Halt ist nicht genau definiert, es kann kippen.

Kombiniert festsitzend-abnehmbarer Zahnersatz 

Auch bei Teilprothesen, die über spezielle Verankerungselemente abgestützt werden, wird der Zahnersatz am Restgebiss befestigt. Hierzu dienen zum Beispiel Geschiebe, Druckknopfverankerungen (reparaturintensiv), oder Doppelkronen (Konus- oder Teleskopkronen) und sog. Stegverbindungen (sind veraltet). Das bedeutet, es werden einzelne oder mehrere Zähne überkront. Der Vorteil ist das bessere Aussehen und ein höherer Komfort beim Tragen. Die Festigkeit kann entsprechend den individuellen Bedürfnissen von Patienten eingestellt werden. Prothesen dieser Art haben eine höhere Anforderung an die Herstellung im Zahnlabor und auch an den Behandler und sind außerdem für alle Beteiligten zeitintensiver, es können mehrere Anproben nötig sein. Doch steht dem ein besseres Gesamtergebnis gegenüber.

Die Geschiebepatrize      Bild folgt

Festsitzender und abnehmbarer Teil zusammengefügt  

Eingegliederter festsitzend - abnehmbarer Zahnersatz

Frontzahn-Jacketkronen und Kronen zur Verankerung des abnehmbaren Prothesenteils 

Eingegliederter oberer und unterer kombiniert festsitzend - abnehmbarer Zahnersatz

Ein Beispiel für die Kombination von Keramikkronen auf Frontzähnen mit verblendeten Kronen auf Seitenzähnen die zur Verankerung einer herausnehmbaren Teilprothese dienen.

 Wenn beispielhaft noch zwei Zähne im Unterkiefer stehen, kann die untere Prothese über zwei Konus-Kronen verankert werden.

Primär-Konuskrone zur Verankerung der unteren Prothese

Totalprothese im Oberkiefer und Teilprothese im Unterkiefer, die über 2 Konuskronen abgestützt ist.

Konuskronen-Brücke im Oberkiefer

Konuskronen-Brücke im Oberkiefer

Primär-Konuskrone

Die teilweise aufgesetzte Konuskronen-Brücke

Die eingegliederte Konuskronen-Brücke

Die entsprechende Pflege sollte mit Zahnbürste im Mund sowie Zahnseide, Zahnzwischenraumbürstchen durchgeführt werden. Der herausnehmbare Zahnersatz empfiehlt sich mittels Prothesenbürste und normaler Zahnpasta. Diese spezielle Bürste verfügt über einen entsprechend starken Griff und hat verschiedene Borstenlängen, um optimal entsprechende Nischen zu reinigen. Vergessen Sie nicht eine Unterfütterung im Abstand von 2 Jahren, um die Teilprothese immer jeweils frisch an die Prothesenbasis anzupassen. Regelmäßige halbjährliche Kontrollen können für eine hohe Lebensdauer Ihrer neuen Prothese dienen.


Vollprothese

Wenn keinerlei Zähne mehr zum Halt einer Teilprothese zu Verfügung stehen, ist eine sogenannte Vollprothese indiziert. Auch mit völligem Zahnverlust muss der Patient nicht resignieren. Unter Umständen kann besonderer Anforderung oder Schwierigkeiten beim Tragen auch die nachträgliche Stabilisierung speziell im Unterkiefer mittels Zahnimplantaten nötig sein.

Die ästhetische Anforderung ist mittels natürlich gefärbter und geformter Keramikzähne vielleicht für viele überraschend gut zu realisieren.

Aufgrund der speziellen anatomischen Situation von Oberkiefer und Unterkiefer findet man eine unterschiedliche Stabilität der Prothesen auf diesen Prothesenlagern. Während im Oberkiefer im Allgemeinen ein guter Saughalt durch die Prothese entsteht, wodurch sie dann nicht "herunterfällt", so ist die Auflagefläche im Unterkiefer relativ klein und lässt einen Saughalt nicht immer zu.

Je nachdem wie lange schon herausnehmbarer Zahnersatz getragen wurde bzw. dieser Zahnersatz in regelmäßigen Abständen unterfüttert wurde, wird sich der Kieferkamm-Knochen unterschiedlich schnell zurückbilden. Das bedeutet also, dass durch den Kaudruck der Prothese zwar sehr mäßig, doch stetig ein immer geringeres Angebot an Kieferkamm-Knochen vorhanden sein wird. Dies bringt besonders im Unterkiefer gewisse Schwierigkeiten für Vollprothesenträger. Die Prothese kann beim Kauen oder beim Sprechen leichter kippen.

Die Herstellung von Vollprothesen ist einer der schwierigsten Therapien in der Zahnmedizin. Hier spielen Erfahrung, Flexibilität und der zahntechnische Anteil an der Gesamtarbeit eine große Rolle. Bedauerlicherweise wird im Materialsektor wenig geforscht, für die Industrie ist die Vollprothetik kein besonderer Markt. Daher sind oft mehrere Anproben und Vorarbeiten im Rahmen der Herstellung nötig. Sicherlich verstehen Sie vielleicht als schon erfahrener Prothesenträger, dass entsprechende Sorgsamkeit in der Herstellung für Sie wichtig ist und dies zum Teil finanziell etwas aufwendiger sein kann. Wir werden Ihnen einen unverbindlichen Heil- und Kostenvoranschlag unterbreiten.

Wir arbeiten nach der Methode nach Prof. Dr. Gutowski, einer der Pioniere in dieser Sparte. Weiterhin versuchen wir mit einer glasklaren Basisplatte im Oberkiefer auch die psychologische Seite einer Prothese zu minimieren. Wir verwenden für die Frontzähne Keramikzähne um eine möglichst natürliche Wirkung der Prothesen zu erzielen. Durch die Verwendung eines unter Hochdruck polymerisierenden Heiß-Polymerisates (das ist der Kunststoff) sind die Prothesen ausreichend gegen Bruch gesichert. In besonderen Fällen ist dennoch der Einsatz einer Metallbasis indiziert, etwa bei bestimmten Knirschgewohnheiten o. ä. Die Vor- und Nachteile dieser Metallbasen sind jedoch abzuwägen.

 Zahnloser Oberkiefer

 Totalprothese für Oberkiefer und Unterkiefer

      

Obere Totalprothese mit glasklarer Gaumenplatte

Untere Totalprothese 

Nach dem Einsetzen der neuen Prothesen ist noch für einige Zeit mit Druckstellen zu rechnen, die durch uns entfernt werden. Die Reinigung sollte immer mit einer speziellen Prothesenbürste erfolgen, normale Zahnpasta ist am besten. Diese Spezialbürste ist kostengünstig und sehr stabil mit verschiedenen Borstenlängen ausgestattet, um gut in alle Nischen zu reichen. Durch die nicht vermeidbare Wassereinlagerung in die Prothese sollte je nach Pflegezustand doch spätestens alle 10 Jahre die Prothese ersetzt werden. Eine Unterfütterung dieser Prothesen sollte spätestens alle 2 Jahre erfolgen, um einen veränderten Kiefer mit einer angepassten Prothese ausgeglichener zu belasten.

Beispiele für die Vielfalt von Zähnen

          


Prothesenreinigung

Sie haben eine noch funktionstüchtige Prothese oder haben eine neue Prothese erhalten? Somit ist es wichtig, dass Sie diese angemessen pflegen. Es empfiehlt sich mit einer sogenannten Prothesenbürste und Zahnpasta zu pflegen. Diese spezielle Bürste, die für die Reinigung von Teil- und Vollprothesen geschaffen wurde, verfügt über einen entsprechend stabilen Griff und einen leistungsfähigen Bürstenkopf. Damit sind auch entsprechend hartnäckige Beläge Ihrer wertvollen Prothese zu entfernen. Sie sollten bei der Reinigung mit leicht kreisenden Bewegungen putzen, denn damit kommen Sie am besten in die kleinen Nischen.

 

 

Optimalste Pflege der Prothesen wird erzielt, indem man sie mit einer Prothesenbürste (bei uns erhältlich) und einer beliebigen Zahnpasta mindestens 2x pro Tag reinigt.

 

 

Danach gut abspülen

 


 

 

Sollten Sie die Prothese nachts nicht tragen, so sollten Sie diese in ein Glas mit frischem normalem Wasser legen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pflege mit Gebissreinigungstabletten sind ein guter Kompromiss, jedoch niemals mit einer guten Reinigung durch Zahnpasta mit Prothesenbürste vergleichbar. Bei pflegebedürftigen Patienten kann eine "Vorreinigung" mit diesen Reinigungstabletten sinnvoll sein. Bei Entzündungen der Mundschleimhaut oder Halsentzündungen kann eine Reinigung mir diesen Tabletten die allgemeine Therapie jedoch ergänzen.

Ebenso wie auf den natürlichen Zähnen und fest eingesetztem Zahnersatz lagern sich im Laufe der Zeit unangenehme, fest anhaftende Beläge mit darin enthaltenen Bakterien auf der so wertvollen Prothese ab. Diese Beläge bestehen weiterhin teilweise aus den Ablagerungen von Tee, Kaffee, Rotwein, Nikotin etc. und hinterlassen oft einen übelriechenden Geruch und sind außerdem nicht sehr schön anzusehen. Außerdem werden das anliegende Zahnfleisch und auch benachbarte natürliche Zähne durch die Belastung von Bakterien und oft auch Pilzen entsprechend belastet und können dadurch erkranken. Alle Prothesenkunststoffe enthalten ca. 10% Wasser, was die Verunreinigung durch Erreger begünstigt. Darum ist es notwendig, in gewissen Abständen, mindestens 1x pro Jahr diesen wertvollen Zahnersatz durch eine Generalreinigung von diesen Belägen zu reinigen.

Der Preis für die Reinigung einer Voll- bzw. Teilprothese beträgt ca. 25 Euro inklusive Politur. Wir meinen, dass dies eine gute Investition für die Zukunft darstellt.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne und machen Ihnen einen Terminvorschlag.
 


 

Gemeinschaftspraxis Oliver Klein und Kollegen, Ober-Rodener Str. 17-19, 63110 Rodgau